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Bericht der Jungschützenreise 2005 Am 08.10.05 unternahmen die Junioren, Jungschützen und Hilfsleiter mit den Leitern Kurt Tellenbach und Gion Kuster eine Reise ins Ungewisse. Wir traffen uns schon um 06:15 Uhr im nebligen Affoltern a/A und dann ging’s mit dem Zug los.
Nach dem wir im Val-de-Travers angekommen waren, verliessen wir in Champ-du-Moulin den warmen, gemütlichen Zug. In Champ-du-Moulin erwartet uns Theo, unser „Fremdenführer“ für diesen Tag. Bei der Wanderung von ca. 1 ½ Stunden ab Champ-du-Moulin nach Noiraigue zeigte er uns die Schönheiten der Areuseschlucht. Auch die Elektrokraftwerke aus der Zeit von einst, die man heute nicht mehr so in die wunderbare Natur einzufügen könnte.
In Noiraigue wurden wir von Theo mit einem kleine Imbiss verwöhnt, bevor es mit dem Zug weiter nach La Presta ging. In La Presta wurden wir mit einer Absinthedegustation empfangen. Nach der Degustation fühlten sich ein paar der Jungen „stärker“ mit der Romandie verbunden, in dem sie in jedem zweiten Satz „Absinthe“ einfügten.
Nach der Degustation wurde es noch einmal richtig spannend. Wir besichtigten die Asphaltminen von La Presta. Vorweg ist zu sagen, dass bis 1986 aus dieser Mine Asphalt abgebaut wurde, und in der Hochkonjunktur 30% des Weltbedarfs an Asphalt aus La Presta kam. Dadurch wurde diese Führung recht interessant den man konnte 300 Jahre Bergbau bestaunen.
Nach einer kurzen Einführung von Theo bekamen wir alle eine Helm verpasst und dann ging es los. Von den genau 100 Kilometer Stollen, konnten wir den einen Kilometer besichtigen, welcher für Besucher ausgebaut wurde. Dort zeigte uns Theo verschiedene Stollen und Werkzeuge von einst und damals. Nach ca. 1 ½ Stund war auch diese Führung zu Ende und jedem von uns knurrte der Magen. Wir assen alle gemeinsam im Restaurant der Mine. Es gab „Schinken im Asphalt gekocht“, ich kann jedem diesen Schinken nur weiterempfehlen.
Nach einem langen ausgiebigen Essen, machten wir uns auch schon wieder auf die Heimreise. Im Zug war es dann ein wenig ruhiger als am Morgen, weil doch der einte oder andere es vorzog, ein wenig schlaf vor-, oder nachzuholen. Der Reiseleiter Gion Kuster
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Stand:
20. Oktober 2005 22:36:17 +0200
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